Yes, we can

"MARSHALL-PLAN für und mit NORDAFRIKA"

der ARGE „TSN“  TERRA SOL – FREIHANDELSZONE NORDAFRIKA

 

Kapitelübersicht

VorwortSeite 5
I. Der Rahmen: Desert DefenceSeite 7
II. AUFBAU einer FREIHANDELSZONE NORDAFRIKA mit Hilfe der EU und langjährigen, wirtschaftspolitischen PachtverträgenSeite 15
AusblickSeite 18
AnnexSeite 22
NachwortSeite 47

 

Vorwort

Die Menschheit sollte sich immer wieder fragen, warum sie überhaupt existiert. So sehr es im Lauf der Jahrhunderte Konstanten gab, so sehr gab es auch Variationen in der Antwort.
Eine der neuesten Variationen zur Zweckbestimmung der menschlichen Spezies auf dem Planeten stellt den Menschen als ein physikalisches Phänomen dar, als Komplexität. Denn Komplexität ist alles, was wir sind und tun. Komplexität ist ein Begriff, der aktuell ins Bewusstsein dringt und brauchbar gemacht wird für den alltäglichen Umgang. Daraus ergeben sich mannigfaltige Lösungsansätze für viele Probleme. Der Aufbau einer weltweiten Vernetzung ist geboten ebenso wie die Einrichtung einheitlicher Normen und Instrumente, um Komplexität zu gestalten im Sinne der Complexity Governance. Es geht darum, die durch Komplexität verursachte Überforderung abzuwenden und der Gewalt aus dem Weg zu gehen. Dazu bedarf es Experten, die interaktiv arbeiten und interdisziplinäre Lösungen anbieten, wie unsere ARGE „TSN“. Denn Flüchtlingsströme entstehen nicht aus dem nichts, sondern sind eine direkte und spürbare Folge unserer alltäglichen Handlungen.
Wenn nun konkrete Probleme angegangen werden aus dieser Perspektive, werden diese Probleme sehr viel abstrakter, freier und kreativer angedacht.
In Anbetracht der heutigen, zu erwartenden großen Anzahl, gemäß der OECD, von etwa 70 bis 90 Millionen Flüchtlingen, müssen dringendst gemeinsame Strategien initiiert werden, gegen die Ursachen von Flüchtlingswellen.
Der „MARSHALL-PLAN für und mit NORDAFRIKA“ der ARGE „TSN” TERRA SOL – FREIHANDELSZONE NORDAFRIKA ist komplex und besser geeignet, komplexe Probleme in Chancen umzuwandeln, als viele der derzeit angewandten kurzsichtigen und von privaten Interessen geleiteten politischen Manöver. Er verbindet eine Vielzahl und Konvergenz von Strategien, bei denen die Materialität zweitrangig ist, hingegen die Organisationsfähigkeit beim Senken der Reibungskosten vorrangig.

Die ARGE „TSN“ verbindet dabei technische und technologische Innovationen mit sozialen und wirtschaftlichen Governance-Ansätzen, vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Erfahrung und einer riesigen Portion Empathie und Menschenverstand der 7 Gründungsmitglieder. Sol¬ch komplexe Lösungen werden derzeit benötigt, um die zunehmende Krisenlage in Europa und der Welt zu begegnen. Außerdem geht TSN die Fragestellungen mit Unternehmergeist an, aus der Warte der Selbstverantwortung.
Die jetzt bestehenden und für uns sichtbaren Krisen werden verstärkt durch den Zuwachs einer traumatisierten flüchtenden Bevölkerung, welche vielfältige Spannungen in der europäischen Bevölkerung erzeugt. Europa und ihre Bevölkerung sind dafür nicht gewappnet, aber auch nicht bereit, dazu strukturelle und systemische Veränderungen in Kauf zu nehmen. Die bestehenden Regierungen und öffentliche Einrichtungen sind auch nicht technisch ausgebildet und ausgerüstet, um mit solchen Phänomenen umzugehen. Vielmehr werden sowohl Bürger wie auch Vertreter von Behörden ins kalte Wasser geworfen.
Die TSN-Expertise zu Zusammenhängen zwischen Trauma, Epigenetik, Gewalt und Frieden erlaubt es uns, nicht nur eine fundierte Risiko- und Kostenanalyse der derzeitigen Krisensituation zu betreiben, sondern den „MARSHALL-PLAN für und mit NORDAFRIKA“ sozialverträglich und -sensibel so zu gestalten, dass Lösungen zum gesellschaftlich inklusiven Umgang mit Traumata im Sinne einer Prävention und Prophylaxe von Gewalt einfließen.
Dass die von der ARGE „TSN“ vorgesehenen Agrar- sowie Gewerbezonen Nordafrika – mit Unterstützung der EU – hunderttausende von Arbeitsplätzen sichern wird, ist unstrittig. Für die vorgesehenen Agrarzonen sind über die geplanten – und klimatisch möglichen – Bambusplantagen mit finanzieller Startunterstützung der Politik und Wirtschaft, hunderttausende Arbeitsplätze zu schaffen. Die Mitglieder der ARGE „TSN“ mit ihren  zahlreichen, kompetenten, hochqualifizierten, internationalen freien Mitarbeitern der diversen Fachdisziplinen  können und werden mit ihren wissenschaftlichen Gedanken und Empfehlungen zum Erfolg – gegen Kostenerstattung – ihren Beitrag leisten.

In ihrer Ansprache vom 20.Juni 217 hat Frau Dr. Angela Merkel den bedeutungsvollen Satz geäußert:

„Wir müssen den Handel mit Afrika gerechter gestalten!“

Dies ist auch der logische Entschluss aller vernünftigen Entscheidungsträger der Politik, Finanzen und Wirtschaft. 2006 hat der Ehrenvorsitzende der ARGE „TSN“, Edmond Krecké, bereits zahlreiche hohe wirtschaftspolitische Entscheidungsträger für die zukünftigen, gesteuerten, unkontrollierbaren Flüchtlingsinvasionen, gemäß neuerer Daten der OECD ca. 70 bis 90 Millionen Menschen, informiert, sogar 2012 über das Großprojekt TSW – „Wirtschaftsgürtel Nordafrika“ (www.isomax-terrasol.eu - Großprojekt TSW). Somit wurde der Vorläufer unseres „MARSHALL-PLANs für und mit NORDAFRIKA“ – mit dem DESERT DEFENCE Projekt schon bekannt gemacht. Die ARGE „TSN“ führt diese Arbeit fort und hofft, die ersten Schritte der Umsetzung bald gemeinsam einleiten zu können.

Wir verstehen Zukunft als Zukunft!