Yes, we can

®ISOMAX-TERRASOL Bâtiment Zero-Énergie - Bâtiment de Recherche I

Auf Grund der langjährigen Forschung und Entwicklung zum Bau von Niedrigenergiegebäuden, verbunden mit der praktischen Erfahrung und Nutzung von Hunderten von ISORAST und ISOMAX-Niedrigenergiegebäuden hat die Firma ISOLUX LUXEMBOURG S.A.  1987 unter Nutzung aller bisher gewonnenen Erkenntnisse beschlossen, ein Niedrigstenergie-Wohnhaus mit optimalem Energieverbrauch zum Heizen/Kühlen sowie Warmwasservorerwärmung in Schouweiler, Luxemburg, als Forschungsobjekt I zu errichten.
Gemeinsam mit äußerst umweltbewussten Bauherren wurde festgelegt, ein elegantes und trotzdem wirtschaftliches, umweltfreundliches Wohnhaus – mit möglichst hoher Eigenleistung durch die Bauherren – zu planen und zu bauen.
In die Fundamentbodenplatte aus BIO-POR-BETON wurden PP 20/2 Leitungen verlegt, zur Nutzung als Warmkreislauf und dem darunter liegenden Erdreich als Energiespeicher.
Außerhalb des Gebäudes wurden ebenso PP 20/2 Leitungen für einen Kühlkreislauf mit „Weinkellertemperatur“ verlegt.

In den ISORAST-Außenwänden wurden alle 25 cm PP 20/2 Leitungen mäanderförmig horizontal verlegt, um eine so genannte Temperaturbarriere, in Verbindung mit dem PP-Leitungssystem Warm- oder Kühlkreislauf, zu bilden. 

Mittels den unter den Dachpfannen verlegten PP-Leitungen und den Solarabsorbern, wird Sonnenwärme über eine kleine Umwälzpumpe – mit dem Fördermedium Wasser – in den Warmkreislauf verbracht.  
Dieser endlose, gigantische Erdspeicher erhöht seine Anfangstemperatur durch Solarzugewinn bis auf  +18°C + 20°C.  (Eine kleine Heizpatrone sorgte für die gewünschte Raumtemperatur in der Anfangsphase).

Auf der Südwandseite wurde an 6 Stellen das 5,5 cm Styropor der ISORAST-Schalungselemente mit je 1m x 2m entfernt.  Der Beton wurde schwarz gestrichen und das erste Mal in der Geschichte wurden in einem ISORAST-Gebäude in Luxemburg 6 Panele TWD (transparente Wärmedämmung) eingebaut mit dem Ziel, weitere Solarwärme über die Temperaturbarriere in den Wärmespeicher zu leiten. Dank dieser tatkräftigen, entschlossenen und umweltbewussten Bauherren wurde, trotz mehrerer aufgetretener Anfangsprobleme, das 1. ISORAST/ISOMAX NIEDRIGSTENERGIEHAUS mit transparenter Wärmedämmung in Luxemburg gebaut. Nur durch das Bündeln aller Synergien aus Erfahrung, Forschung, good will und großem gegenseitigen toleranten Verständnis zwischen Bauherren und den verantwortlichen Führungskräften der Firma ISOLUX LUXEMBOURG S.A., Lieferant der ISORAST/ISOMAX-Bautechnologien, realisierte sich dieses effiziente, zukunftsweisende Bauwerk.
Den Hauptverantwortlichen obigen Bauvorhabens – den Bauherren –, die sich dieser Herausforderung meiner Forschung und Entwicklung stellten, gebührt mein Dank !
Edmond D. KRECKÉ

Transparente Wärmedämmung

Bei dem Solarhaus 2000 Typ I wurde erstmalig transparente Wärmedämmung eingesetzt, an deren technologischer Vervollkommnung - prioritär die Herstellung von großformatigen Elementen, ständig weitergearbeitet wird.

Über die Kapillardurchmesser der transparenten Wärmedämmung kann die Sonneneinstrahlung in Abhängkeit vom Sonnenstand, dem Reflexionsgrad der Kapillaren selektiv gesteuert werden.
Durch die Parallelstruktur haben wir die Möglichkeit, dass in den Wintermonaten gerade bei tiefem Sonnenstand die Solarstrahlung ungehindert auf den Betonkern treffen kann. Somit können wir auch kleinste Energiemengen zum Aufheizen der Wände nutzen, die über das ISOMAX-SYSTEM großflächig verteilt werden.
Durch die Schlauchleitungen des Außenwand- Klimatisierungs- und Kompensationssystems wird überschüssige Energie in den Sommermonaten aus den Außenwänden, die nun gleichzeitig Absorbtionsflächen sind, zusätzlich in die Warmkreisläufe eingespeist.